Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Rechnung, die Sie nicht lesen können, kämpfen mit einem Online-Formular, das mit Ihrem Screenreader nicht funktioniert, oder ärgern sich über einen Chatbot, den Sie einfach nicht verstehen. Für 4,5 Millionen Niederländer mit Behinderung ist dies tägliche Realität.  

Und ab dem 28. Juni 2025 wird dies auch für Ihr Unternehmen zu einem ernsthaften Problem, wenn Sie den Europäischen Akt zur Barrierefreiheit (EAA) nicht einhalten. Deshalb erfahren Sie in diesem Artikel genau, wie Sie loslegen können!  

Was bedeutet digitale Barrierefreiheit wirklich?

Wenn wir über digitale Barrierefreiheit sprechen, denken viele Menschen sofort an Websites. Doch die Realität ist viel umfassender. Von Rechnungen und Verträgen bis hin zu Kundenportalen, E-Mails und PDF-Dokumenten – alles, was Sie digital teilen, muss zugänglich sein. Es geht darum, dass die gesamte digitale Kommunikation mit Kunden für alle nutzbar ist – egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. 

Die Gruppe der Menschen mit Behinderung ist größer als man denkt: 

  • 1,6 Millionen Menschen mit einer motorischen Behinderung 
  • 1,5 Millionen Menschen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz 
  • 1,1 Millionen Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung 
  • 800.000 Menschen mit Legasthenie 
  • 700.000 Menschen mit Farbenblindheit 
  • 1 Million Menschen mit Hör- oder Sehbehinderungen 

Daher überrascht es nicht, dass Untersuchungen zeigen, dass 80 % der Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen im Kundenservice derzeit negativ sind. Denn was nützt eine barrierefreie Website, wenn man anschließend eine unleserliche Rechnung erhält oder ein Formular nicht ausfüllen kann? 

Kein einmaliges Projekt

Viele Organisationen betrachten Barrierefreiheit als eine mühsame Compliance-Aufgabe, die sie abhaken müssen. Ein Projekt, das sie einmalig durchführen. Aber das ist eine verpasste Chance. 

Obwohl der EAA am 28. Juni 2025 in Kraft tritt, ist er danach nicht statisch, sondern wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln. Darüber hinaus wirkt sich dieser Wandel auf nahezu jeden Aspekt Ihres Unternehmens aus – vom Marketing bis zur IT, vom Kundendienst bis zur Produktion. Ohne eine klare zentrale Richtung entsteht ein fragmentierter Ansatz, der niemandem wirklich hilft. 

Die ersten Schritte zur digitalen Barrierefreiheit

Also, wo fangen Sie an? Es mag überwältigend klingen, aber der Schlüssel liegt darin, es einfach zu halten und sofort zu handeln. Beginnen Sie mit unserem EAA-Scan, um genau zu ermitteln, wo Sie sich derzeit befinden und welche Prioritäten gesetzt werden sollten. 

Ein logischer Ansatz ist: 

  1. Nehmen Sie sich zuerst statische Dokumente vor (AGB, Broschüren)
  2. Fahren Sie dann mit Transaktionsdokumenten (Rechnungen, Verträge) fort. 
  3. Erstellen Sie einen Plan zur kontinuierlichen Verbesserung 

Wussten Sie, dass rund 95 % Ihrer Kundenkommunikation aus Transaktionsdokumenten besteht? Das bietet Ihnen eine enorme Chance, etwas zu verändern. 

Vom Muss wollen: Besseres Kundenerlebnis für alle

„Wie weit sollten wir gehen?“ ist eine Frage, die wir oft hören – meist aus Kostengründen. Aber drehen wir es um: Was wäre, wenn digitale Barrierefreiheit kein Kostenfaktor wäre, sondern eine Investition in ein besseres Kundenerlebnis für alle Kunden? 

Ein gutes Beispiel: Die abgesenkten Bordsteine, die Kommunen für Rollstuhlfahrer einbauen mussten, erwiesen sich auch für Paketzusteller und Briefträger als Lösung. Was für Menschen mit Behinderungen gut ist, macht die Erfahrung oft auch für alle anderen angenehmer. 

Eine intelligente Zentrale Ansatz: Barrierefreiheit als Dienstleistung

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, dass die EAA so viele verschiedene Systeme innerhalb Ihrer Organisation berührt. Von Ihrem CRM-System bis zu Ihren Marketingtools – sie alle produzieren Dokumente, die zugänglich sein müssen. Die individuelle Anpassung all dieser Quellen ist nicht nur komplex und kostspielig, sondern auch schwierig, die Konsistenz aufrechtzuerhalten. 

Ein effizienterer Ansatz ist „Barrierefreiheit als Service“ – eine zentrale Lösung, die alle ausgehenden Dokumente unabhängig von ihrer Quelle barrierefrei macht. Dies gewährleistet die Konsistenz Ihrer Barrierefreiheitsrichtlinien und hält die Dateigrößen der Dokumente überschaubar (bis zu 30-mal kleiner als bei nicht spezialisierten Tools). 

Bereit für den nächsten Schritt? 

Letztendlich dreht sich alles um das Kundenerlebnis. Die Frage ist nicht, ob Sie die EAA einhalten sollten, sondern wie Sie den Nutzen sowohl für Ihre Kunden als auch für Ihr eigenes Unternehmen maximieren können. 

Möchten Sie wissen, was der Europäische Rechtsakt zur Barrierefreiheit für Ihre Organisation bedeutet? Schreiben Sie uns Für einen EAA-Scan oder eine Demonstration unserer Accessibility-as-a-Service-Lösung arbeiten wir gemeinsam daran, sicherzustellen, dass Sie nicht nur konform sind, sondern auch allen Kunden wirklich ein besseres Kundenerlebnis bieten. 

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